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Zerrissene Umarmungen

Bei der Oscar-Verleihung 2009 hatte Penélope Cruz ihren großen Auftritt, als sie für ihre Leistung in Woody Allens Vicky Cristina Barcelona den Oscar als beste Nebendarstellerin in Empfang nahm. Neben ihrer Dankbarkeit gegenüber Allen, ihren Darstellerkollegen und natürlich ihrer Familie erwähnte sie in ihrer Rede besonders eindrücklich ihren guten Freund und Förderer Pedro Almodóvar (Alles über meine Mutter, Sprich mit ihr, Volver), dessen Filme ihr erst die Gelegenheit gegeben hätten, ihr schauspielerisches Potential zu Tage zu fördern.

„Zerrissene Umarmungen“ ist das nun mittlerweile vierte gemeinsame Werk der beiden und wieder einmal versteht es der spanische Regisseur, das Beste aus Cruz herauszuholen. Der zwischen Film Noir, Melodram und Komödie jonglierende Film stellt eine bildgewaltige Verbeugung Almodóvars vor der siebten Kunst dar und entschlüsselt – trotz seiner beinahe schon übertrieben-verschachtelten Struktur – auf amüsante und überaus kurzweilige Weise die Lebensgeschichte des blinden Drehbuchautors Harry Cain.

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Bewertung von 1-5 Sterne

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