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Haida PRO II Serie MC Neutral Graufilter ND64

Mit freundlicher Unterstützung von LimesMedia haben wir den Haida Neutral Graufilter ND64 etwas genauer unter die Lupe genommen. Ziel eines Graufilters in der Fotografie ist die Optimierung von Bildteilen bereits bei der Aufnahme. Wie der Begriff schon sagt, handelt es sich bei diesem Filter um einen Aufsatz, der einen grauen Filter über das Bild legt legt.
Einen Graufilter benutzt man in der Regel immer dann, wenn man die Belichtungszeit enorm hoch einstellt, vornehmlich bei der Langzeitbelichtung (LZB).

Wo benötigt man die Langzeitbelichtung ? Unter anderem beispielsweise bei Nachtaufnahmen, aber auch und vor allem bei der Fotografie von sich bewegendem Wasser. Wie nachfolgendes Beispiel zeigt, entscheidet die Verschlusszeit der Kamera über die Darstellung des Fotos. Das linke Bild hat eine recht kurze Verschlusszeit. Das Bildmotiv wird „tröpfchengenau“ dargestellt.
Das Bild rechts wurde mit einer längeren Verschlusszeit fotografiert, das Wasser wirkt nun „fließend“.

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Problem hierbei ist, dass wenn man den „Fließeffekt“ (rechtes Bild) noch weiter intensivieren möchte, um eine fast „nebelartige Atmosphäre“ zu bekommen, die Verschlusszeit noch länger sein muss.
Mit der gewählten Verschlusszeit von 30 Sekunden ist allerdings selbst bei geschlossener Blende von 22 oder größer das Licht zu stark. Somit ist das Bild überbelichtet. Abhilfe schafft hier der Graufilter, der es möglich macht bei Tageslicht extrem lange Verschlusszeiten zu wählen, ohne über zu belichten.
Was dann heraus kommt ist das nächste Beispiel.

Ein exzellentes Tool, um Gewässer (vor allem fließende) in einer Atmosphäre darzustellen, die den Betrachter in ihren Bann ziehen.

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