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Game Review
Produktbeschreibung: Wir schreiben das Jahr 2027. Die Welt leidet unter einer mehr als zehnjährigen Energiekrise und die Wirtschaftssysteme sind zusammengebrochen. Die einstige Supermacht USA wurde zum Ziel eines nordkoreanischen Angriffs. Amerikanische Einkaufszentren, Vororte und Straßen sind nun Kampfgebiet, auf dem der zivile Widerstand für Freiheit kämpft. Homefront bietet eine fesselnde Einzelspielergeschichte aus der Feder von John Milius (Apocalypse Now, Die rote Flut) und zieht die Spieler in einen interaktiven und kinoreifen First-Person-Shooter, in dem sie die Rolle eines Infanteristen oder die Kontrolle über eine Vielzahl von Luft- und Bodenfahrzeugen übernehmen. Neben der Einzelspielerkampagne liefert Homefront einen umfassenden Mehrspielerteil.
Die Welt leidet unter den Folgen einer seit 15 Jahren andauernden Energie- und Wirtschaftskrise. Die globalen Märkte sind schon lange zusammengebrochen, und um die schwindenden Rohstoffreserven toben erbittert geführte Kämpfe. Die einst so stolzen Vereinigten Staaten von Amerika sind gefallen – Infrastruktur und Streitkräfte sind zerstört oder befinden sich in Auflösung. Durch einen heimtückischen Angriff mit einer elektromagnetischen Pulswaffe (EMP) wurden die Strom- und Datennetzwerke des Landes überraschend lahmgelegt, sodass die USA der brutalen Invasion ihres Landes durch die zur Atommacht aufgestiegenen Großkoreanischen Republik nichts entgegensetzen können. Ohne Unterstützung durch die einstigen Verbündeten sind die Vereinigten Staaten nur noch ein Schatten ihrer selbst. Die Städte werden umkämpft und die Vororte sind menschenleer. Ein Polizeistaat hat Sportstadien zu Gefangenenlagern umfunktioniert und große Einkaufszentren in Panzerdepots verwandelt. Die ehemals freien Menschen wurden zu Gefangenen … oder Verrätern … oder Revolutionären Im Jahre 2027: Die Geschichte handelt von einer kleinen Widerstandsgruppe, die sich gegen die militärische Besatzungsmacht auflehnt und ihr Heimatland verteidigt. Der Hauptcharakter kämpft Seite an Seite mit beeindruckenden Charakteren, an die der Spieler sich noch lange zurück erinnern wird. Meinung CommunityPower: leider haben wir für 49 € das Spiel via Steam erworben, während es bei Amazon, offensichtlich aufgrund der zahlreichen schlechten Rezensionen im Internet , gerade mal 38 € kostet. Aber nun zu unseren Eindrücken. Die Grafik ist hervorragend, die Stimmung bringt zudem die sehr interessante Story sehr gut zur Geltung. Das Waffenhandling und die immense Auswahl an Waffen und Equipment sprechen ebenfalls für das Spiel. Was unseres Erachtens eher negativ auffällt ist die absolut dämliche KI, die sich beispielsweise in einer Szene sehr deutlich bemerkbar macht: man soll sich zu einem Helikopter schleichen ohne entdeckt zu werden. Läuft man immer dann, wenn der Narrator des Spiels einen dazu auffordert, kann man mitten durch die feindliche Menge laufen, ohne dass diese reagieren würde. Das Spiel dauert im SP-Modus zudem nur ca. 5 Stunden und ist so linear aufgebaut, dass wenn man ein paar Meter vom angegebenen Pfad abkommt, das Level gleich wieder von vorne startet. Das Thema Grausamkeit und Brutalität gewinnt hier ein ganz neues Ausmaß. Man muss aufgrund der linearen Story mit ansehen wie Leute exikutiert oder mit Napalm angegriffen werden. Zwischendurch muss man sich unter Leichen in einem Massengrab verstecken, was nicht nur makaber, sondern krank ist. Ohne diese unnötigen Szenen wäre das Spiel auch nicht schlechter gewesen. Warum man solche Szenen einfügt verstehen wir nicht und es fehlt uns dafür auch an jeglichem Verständnis. Fazit: eine interessante Story, bestechende Grafik und ein gutes Waffenhandling trifft hier auf unnötige Gewaltdarstellung, eine dämliche KI, einen linearen Handlungsablauf und extrem kurze Spielzeit.
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