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Kino Review
Mit "Dame, König. As Spion." kommt eine neue Verfilmung des berühmten Romans und der alten BBC-Miniserie mit Sir Alec Guinness als George Smiley ins Kino, die die Roman Romans von John LeCarré verfilmt. Die Ansprüche an das packende Meisterwerk sind hoch.
Der Film wurde bereits als "besonders wertvoll" und ein "brilliantes Meisterwerk" gefeiert und empor gelobt. Doch worum geht es: der Film spielt Mitte der siebziger Jahre, in denen sich die Geheimdienste eine permante Scharade abliefern und sich dermaßen versuchen gegenseitig zu täuschen, dass bald keiner mehr weiß, was Täuschungsmannover ist und was Realität. Und hier setzt der Regisseur an. Dermaßen bildgewaltig, farbtreu und stimmungsgeladen, zieht er den Zuschauer in die 70er Jahre, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Extrem detailverliebt springt der Flair, die Mode, die Gedanken dieser Zeit dem Zuschauer in den Schoß, so dass er sie nur aufnehmen muss. Wer den Roman nicht gelesen hat, muss sich extrem konzentrieren, da innerhalb von zwei Stunden natürlich die Charaktäre nicht so detailliert nachgezeichnet werden können wie in der Romanvorlage. Und der Film lebt von den Charakteren. Und diese sind mit den Granden des Film genau richtig besetzt: Tom Hardy, Gary Oldman, Colin Firth, John Hurt. Im Prinzip geht es um einen Maulwurf beim britischen Geheimdienst MI6, und eine unglaublich komplexe Verschachtelung von Intrigen, Dopelagenten, homosexuellen Geheimdienstlern, Interessenskonflikten, Verschwörungen, Patriotismus und eine Schar Egozentriker. Und dieser ganze Mix beschreibt genau die Zeit, in der in den 70er Jahren die Angst vor dem Feind das Feindbild des Osten und Westens geprägt hat. Die Story ist extrem vielschichtig, aber sehr gut konstruiert. Kleinigkeiten und Details, machen den Film zu etwas Besonderem. Der Film wird nicht erklärt. Selbst die einfachsten Dinge und Nuancen muss der Zuschauer selbst verstehen, bzw. wahrnehmen, oder er versteht es halt nicht. Nicht wie sonst üblich, wird dem Zuschauer der Handlungsstrang deutlich vor Augen geführt, sondern man muss mitdenken und den Film dort abholen, wo der Regisseur diesen bewußt platziert hat. Sehr schön !
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